Prof. Axel Strauss

Axel Strauss ist ein deutscher Geiger, seine internationale Laufbahn umfasst Solo- und Kammermusikauftritte, Aufnahmen sowie eine umfangreiche Unterrichtstätigkeit. 1998 gewann er den Internationalen Naumburg Violin Award in New York und gab anschließend sein US-Debüt in der Kongressbibliothek in Washington, D.C., sowie sein New York Debüt in der Alice Tully Hall. Seitdem tritt er regelmäßig als Solist und Kammermusiker auf. So konzertierte er als Solist mit Orchestern in Budapest, Bukarest, Cincinnati, Hamburg, New York, San Francisco, Seoul und Shanghai. Zudem war Axel Strauss Gastkonzertmeister der Berliner Philharmoniker und des Montreal Symphony Orchestra.
Seine Diskografie enthält Veröffentlichungen bei verschiedenen Labels. Einen Schwerpunkt bilden seine Aufnahmen für Naxos, darunter George Enescus Gesamtwerk für Violine und Klavier sowie Pierre Rodes 24 Capricen für Violine solo. Axel Strauss engagiert sich zudem stark für zeitgenössische Musik: Er hat ihm gewidmete Werke von Kurt Rohde und Chris Paul Harman uraufgeführt und eingespielt und wirkte mit bei der Weltpremiere und Ersteinspielung von „Two Awakenings and a Double Lullaby“ des Pulitzer-Preisträgers Aaron Jay Kernis.
Axel Strauss erwarb sein Diplom und Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Petru Munteanu und schloss sein Studium an der Juilliard School in New York bei Dorothy DeLay ab. Danach wurde er ihr Assistent, als Stipendiat des Starling-DeLay Institute in Violin Studies.
In seiner langjährigen Tätigkeit als Violinpädagoge hatte Axel Strauss Professuren am San Francisco Conservatory of Music und an der McGill University in Montreal inne, wo er mit dem McGill Teaching Award ausgezeichnet wurde und auch als Koordinator der Streicherabteilung tätig war.
Er unterrichtete bei zahlreichen Sommerprogrammen und Festivals, darunter das Encore Music Festival, Kneisel Hall und Le Domaine Forget. Seit kurzem ist er künstlerischer Leiter der Sommer-Meisterkurse im Kloster Schöntal in Deutschland.
Künstlerische und Organisatorische Leitung Marcus Meyer und Irina Munteanu